Der EMKlub aus der Sicht des Gründungsmitgliedes Dr. Wilhelm Hickmann

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Der EMKlub aus der Sicht des Gründungsmitgliedes Dr. Wilhelm Hickmann

Beim Beginn meines Studiums 1974 an der THD, wusste ich, ich will Ingenieur werden. Nach dem Vordiplom war die Entscheidung schon schwieriger. EMK hat mich gereizt, weil man nur dort einen Aufnahmetest bestehen musste. Am Anfang haben mich die Professoren, die Projektseminare, die Donnerstagsrundgänge mit dem Interesse von allen an allen Projekten sowie die gesamte Philosophie begeistert. Was ich gelernt habe, auch das Wissen neben der Elektrotechnik (die Entwicklungsmethodik, Zeitmanagement, „richtig lernen lernen“, Teamwork und vieles mehr) gaben mir das Rüstzeug für einen erfolgreichen Berufsweg. Der Erfolg der Absolventen beruht maßgeblich auf den Erfahrungen, die sie in den Teams der Projektseminare gemacht haben. Die Professoren waren mit ihrer Industrieerfahrung und ihrem Fachwissen auch als Ingenieure für viele von uns Vorbilder. Nach meiner Promotion bei Professor Weißmantel wechselte ich 1984 zur Pikatron GmbH.

Da ich nach dem Studium den Kontakt zu den EMKlern halten wollte, war ich 1995 von der Idee begeistert, den Förderverein EMKlub zu gründen. Ein Netzwerk, das auch für unser Unternehmen sehr erfolgreich werden sollte. Als ich als Technischer Leiter bei Pikatron einen Entwickler suchte, konnte ich Dr. Felix Henschke gewinnen und einige Jahre später als Geschäftsführer fand ich meinen Nachfolger Dr. Matthias Staab auch über das Netzwerk des EMKlubs. So sind alle Führungskräfte der Pikatron GmbH ehemalige EMKler. Felix Henschke ist heute Technischer Leiter und Matthias Staab Geschäftsführer. Immer wieder nutzen wir Kontakte mit ehemaligen EMK Absolventen, die häufig in führenden Positionen in der Elektroindustrie oder als Professoren an Hochschulen tätig sind.

Wir haben nicht nur vom EMKlub Netzwerk profitiert, sondern wir konnten auch etwas zurückgegeben. Ich habe viele Jahre während der Erkrankung von Professor Buschmann die Vorlesung „Messtechnik in der Elektromechanik“ gehalten. Als mich Professor Cramer 2011 bat, im EMKlub Vorstand mitzuarbeiten, war ich sofort bereit. Heute ist Dr. Matthias Staab EMKlub Vorstandsmitglied. Pikatron hat Projekte unterstützt und war Gastgeber für die Mitglieder des Fördervereins am Messestand auf der electronica in München sowie 2015 am EMKlub Tag in Usingen (siehe Bild: EMKlub Gründungsmitglieder auf dem EMKlub Tag bei Pikatron)

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Das Netzwerk des EMKlub bietet einzigartige Gewinnchancen für alle Beteiligten. Ich hoffe, dass der Förderverein weiter die verdiente Wertschätzung findet und noch lange den entsprechenden Fachgebieten sowie den Studierenden und Ehemaligen zur Verfügung steht.

Dr. Wilhelm Hickmann

Von |2020-08-19T20:06:09+02:0019. August 2020|Kategorien: Allgemein|0 Kommentare

Über den Autor:

Robert Jung studierte von 1973 bis 1979 Elektrotechnik/EMK an der TU Darmstadt. 1985 wurde er in dem Fachgebiet Elektrische Kleinmotoren bei Prof. Buschmann promoviert. Anschließend begann er seine Industrietätigkeit bei der Braun AG in Kronberg im Bereich Forschung und Entwicklung. Bis 2013 war er bei Braun / Procter & Gamble F&E Direktor für die Produktbereiche kosmetische Haarentfernung & Haarpflege. Heute ist er freiberuflich tätig.

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Fachgebiete der TU Darmstadt , die die Praktische Entwicklungsmethodik (PEM) unterstützen

IMNS Integrierte Mikro-Nano-Systeme

MUST Mess- und Sensortechnik

LT Lichtechnik

IES Integrierte Elektronische Systeme